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Fragen zum Hundesalon und Scher-/Trimmkurs

Muss ich meinen Hund vorher baden?

Nein, Ihr Hund muss vor dem Termin nicht gebadet werden.

 

In vielen Hundesalons ist dies zwar üblich – häufig vor allem, um Scheren und Schermaschinen vor Verschmutzungen zu schützen. Oft sind Hunde jedoch bereits durch Baden und Föhnen gestresst und sollen anschließend noch für den eigentlichen Schnitt stillhalten. Genau das möchte ich vermeiden. Das Wohlbefinden Ihres Hundes steht für mich immer an erster Stelle. Daher arbeite ich lieber besonders schonend und investiere gegebenenfalls häufiger in neues Equipment, damit Ihr Hund möglichst entspannt bleiben kann.

Kann ich bei meinem Hund dabei bleiben?

Ja – das ist von mir ausdrücklich erwünscht.

 

Mein persönlicher Appell: Bitte geben Sie Ihren Hund niemals einfach ab und gehen weg. Zum einen wissen Sie nie genau, wie mit Ihrem Hund umgegangen wird, und zum anderen können individuelle Wünsche viel besser berücksichtigt werden, wenn Sie vor Ort sind.

Für viele Hunde ist die Situation ohnehin ungewohnt: eine fremde Person, neue Geräusche und die Behandlung selbst können verunsichern. Ihre Anwesenheit gibt Ihrem Hund Sicherheit, Ruhe und Vertrauen.

Sollte ein Hundefriseur ausdrücklich nicht möchten, dass Sie dabei bleiben, empfehle ich Ihnen, aufmerksam und kritisch zu hinterfragen, warum das so ist und sich ggf. nach einer Alternative umzusehen.

Worauf legen Sie beim Haarschnitt besonderen Wert?

Mein Leitsatz lautet: liebevoll, entspannt und bei Ihnen zuhause.

Genau darauf lege ich großen Wert. Wenn ich zu Ihnen komme, arbeite ich ohne Zeitdruck und nehme mir die Zeit, die Ihr Hund braucht. Mit viel Ruhe, Geduld und Einfühlungsvermögen gehen wir Schritt für Schritt durch die Behandlung. Für mich ist das Wichtigste, dass Sie und vor allem Ihr Hund sich sicher und wohlfühlen. Ich möchte keinen Druck erzeugen und Ihrem Hund keine unangenehme Erfahrung bereiten.

Wenn das bedeutet, dass eine Frisur am Ende nicht zu 100 % „perfekt“ aussieht, ist das völlig in Ordnung. Ich schneide Hunde für einen entspannten Alltag – nicht für Ausstellungen.

Wie läuft ein Termin genau ab?

Am besten kontaktieren Sie mich telefonisch oder per WhatsApp. Gemeinsam besprechen wir alles in Ruhe und vereinbaren einen passenden Termin. Zum Termin komme ich mit meinem gesamten Equipment zu Ihnen nach Hause. In der Regel begleitet mich dabei meine Zwergpudeldame Lucy. Sie ist eine ältere, sehr ruhige Hündin und vermittelt vielen Hunden Sicherheit in der neuen Situation. Falls Sie jedoch nicht möchten, dass Lucy dabei ist, sprechen Sie mich einfach an.

Vor Ort nutze ich meistens den Esstisch im Wohn- oder Küchenbereich und bereite dort alles sorgfältig vor. Eine Antirutschmatte sorgt dafür, dass Ihr Hund sicher steht und Ihr Mobiliar geschützt bleibt.

Anschließend arbeite ich ruhig, respektvoll und liebevoll mit Ihrem Hund. Während der Behandlung können Sie jederzeit Wünsche äußern oder Fragen stellen.

Nach dem Termin erfolgt die Bezahlung in bar und Sie und Ihr Hund können sich anschließend ganz in Ruhe entspannen.

Wie lange im Voraus sollte ich mich für einen Termin melden?

In der Regel erhalten Sie innerhalb von etwa 3 bis 4 Wochen nach Ihrer Kontaktaufnahme einen Termin. Besonders in stark nachgefragten Zeiten empfiehlt sich eine frühzeitige Anfrage.

Mein Hund beißt oder hält nicht still - darf ich trotzdem kommen?

Ein ganz klares Ja.

Hunde sind Lebewesen mit eigenen Gefühlen, Erfahrungen und Reaktionen auf ihre Umwelt. Für mich ist es völlig selbstverständlich, dass ein Hund nicht wie eine „Puppe“ stillsteht und alles kommentarlos über sich ergehen lässt. Ihr Hund darf sich bewegen, Unsicherheiten zeigen und Pausen brauchen – und genau diese Pausen bekommt er selbstverständlich auch.

Wenn Ihr Hund zappelig ist oder zwischendurch eine kurze Auszeit benötigt, arbeiten wir einfach in seinem Tempo. So unkompliziert darf es sein. Auch Hunde, die in der Vergangenheit bereits geschnappt oder gebissen haben, sind bei mir willkommen. Denn für mich stellt sich immer zuerst die Frage: Warum reagiert der Hund so?

Viele Hunde haben leider schlechte Erfahrungen in anderen Salons gemacht – etwa durch groben Umgang, Zeitdruck oder weil ihre Stresssignale ignoriert wurden. Manche Hunde sehen irgendwann keinen anderen Ausweg mehr, als sich durch Beißen zu verteidigen.

Deshalb lege ich besonders großen Wert auf eine ruhige, entspannte Atmosphäre ohne Druck oder Hektik. Ich nehme mir Zeit und gehe individuell und liebevoll auf jeden Hund ein. Genau aus diesem Grund verlaufen die meisten Termine mit sogenannten „Problemhunden“ überraschend ruhig und entspannt.

Machen Sie sich gerne selbst ein Bild davon.

Ich habe einen Welpen zu Hause. Macht ein Termin schon Sinn?

Ja, die Vereinbarung eines frühen Termins ist auf jeden Fall sinnvoll.

Oft kommen Kunden erst dann zu mir, wenn ihr Hund bereits mitten in der Pubertät steckt. In dieser Phase haben viele Junghunde verständlicherweise wenig Interesse daran, ruhig beim Hundefriseur mitzuarbeiten – schließlich gibt es in diesem Alter oft deutlich spannendere Dinge zu erkunden.

Idealerweise findet der erste Termin etwa 6 bis 8 Wochen nach dem Einzug des Welpen statt. Zu diesem Zeitpunkt hat sich Ihr Welpe in der Regel bereits gut bei Ihnen eingelebt und konnte ein erstes Vertrauen zu Ihnen als neuen Bezugspersonen aufbauen. Zudem besitzt der Hund meist noch sein weiches Welpenfell welches bei mir lediglich sanft gekürzt wird, um das Fell nicht unnötig zu strapazieren.

Viel wichtiger als die eigentliche Frisur ist beim ersten Termin jedoch die positive Erfahrung. Mit viel Ruhe, Geduld und ohne Zeitdruck lernt Ihr Welpe den typischen Ablauf eines Hundefriseur-Besuchs kennen. Dazu gehören beispielsweise:

  • das vorsichtige Freischneiden der Pfoten,

  • ein behutsames Kürzen im Gesichtsbereich,

  • das Kennenlernen von Geräuschen,

  • sowie das ruhige Stehen auf dem Tisch.

 

Alles geschieht entspannt, liebevoll und ohne Druck, damit Ihr Hund Vertrauen aufbauen und den Friseurbesuch als etwas Positives kennenlernen kann.

Für wen ist der Scher- oder Trimmkurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Hundebesitzer, die sich vorstellen können, ihren Hund zukünftig regelmäßig, gewissenhaft und mit einer professionellen Grundlage selbst zu pflegen. Sie sollten daher die Bereitschaft mitbringen, sich unter meiner Anleitung an das Scheren oder Trimmen Ihres Hundes heranzuwagen und dies eigenständig umzusetzen.

Voraussetzung ist außerdem, dass Ihr Hund das Scheren oder Trimmen bereits kennt und dabei überwiegend entspannt reagiert. Gerade als Anfänger werden Sie Ihre Aufmerksamkeit zunächst vor allem auf die richtige Pflege und Technik richten müssen. Auf einen sehr nervösen Hund oder mögliche Abwehrreaktionen gleichzeitig einzugehen, kann anfangs schnell überfordernd sein und gehört eher in die Hände eines erfahrenen Profis.

Daher ist es sinnvoll, wenn Ihr Hund mit der Situation bereits vertraut ist und gelassen reagiert, damit Sie sich in Ruhe auf das Erlernen der Pflege konzentrieren können.

Fragen zum Gassiservice

Wie viele Hunde betreuen Sie gleichzeitig?

Ich gehe mit maximal vier Hunden gleichzeitig spazieren, damit ich individuell und aufmerksam auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Hundes eingehen kann.

 

Worauf achten Sie bei der Auswahl der Hunde?

Wichtig ist in erster Linie, dass der Hund gut zur bestehenden Gruppe passt. Da ich überwiegend mit eher ruhigen, sensiblen und zurückhaltenden Hunden arbeite, wäre ein Hund mit sehr hohem Energielevel nicht immer ideal für die Gruppendynamik, da dies bei den anderen Hunden schnell zu Unruhe oder Unsicherheit führen kann.

Außerdem habe ich mich hauptsächlich auf kleine Hunde spezialisiert. In Ausnahmefällen nehme ich jedoch auch größere Hunde auf, sofern sie gut mit der Gruppe harmonieren.

Grundsätzlich sollte Ihr Hund sozialverträglich mit anderen Hunden sein, über einen gewissen Grundgehorsam verfügen und bereits eine angenehme Leinenführigkeit mitbringen.


 

Huta oder Gassiservice - Was ist besser für meinen Hund?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, denn jeder Hund hat unterschiedliche Bedürfnisse, Charaktereigenschaften und Ansprüche im Alltag.
 

Eine Hunde­tagesstätte (HuTa) kann für sozial sichere und gruppenerfahrene Hunde eine gute Möglichkeit sein, Zeit mit anderen Hunden zu verbringen und beschäftigt zu werden. Allerdings befinden sich in vielen HuTas gleichzeitig große Hundegruppen mit teilweise 40–60 Hunden vor Ort. Dadurch kann die individuelle Betreuung und das gezielte Eingehen auf die einzelnen Bedürfnisse des Hundes häufig nur eingeschränkt möglich sein. Besonders sensible, unsichere, ältere oder schnell gestresste Hunde profitieren nicht immer von einer großen Gruppendynamik.

In meinem Gassiservice lege ich besonderen Wert auf eine persönliche und individuelle Betreuung. Die Spaziergänge werden an Charakter, Tempo, Alter, Gesundheitszustand und Bedürfnisse jedes einzelnen Hundes angepasst. Durch kleinere Gruppen und eine ruhige, strukturierte Atmosphäre kann ich gezielt auf jeden Hund eingehen und ihm die Sicherheit, Auslastung und Aufmerksamkeit geben, die er benötigt. Gerade Hunde, die mehr Ruhe, Orientierung oder einen stressärmeren Alltag bevorzugen, profitieren häufig von diesem Rahmen.

Welche Betreuungsform am besten geeignet ist, hängt letztlich immer vom einzelnen Hund und seiner Persönlichkeit ab. Wichtig ist, dass sich der Hund wohl, sicher und gut aufgehoben fühlt.

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